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RE: Shoei Neotec II TC-3

#51 von Clivi , 20.03.2018 18:09

Zitat von fish im Beitrag #48
Nachtrag: Gerade gehört - Studie Neuseeland: 27% weniger Unfälle bei weißen Helmen (im Vergleich zu schwarzen). Und: 5-6 Grad niedrigere Innentemperatur im Sommer. Das ist ein Wort!



Ich habe auch einen weißen Helm. Zum Teil kommt man aber auch zum schwitzen, erst Recht wenn man bei 35°C an der Ampel steht. Aber man ist ganz schnell wieder abgekühlt. Man darf nur nicht bei den Temperaturen im Stau stehen, das ist auch nicht bei den Temperaturen lustig.


Die linke zum Gruß, Liebe Grüße Clivi


 
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#52 von fish , 20.03.2018 18:19

Zitat von Clivi im Beitrag #51
Ich habe auch einen weißen Helm. Zum Teil kommt man aber auch zum schwitzen, erst Recht wenn man bei 35°C an der Ampel steht.


Jetzt stells Dir mal mit nem mattschwarzen vor ;-)


Liebe Grüße von Fish

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RE: Shoei Neotec II TC-3

#53 von Clivi , 20.03.2018 18:23

Zitat von fish im Beitrag #52
Zitat von Clivi im Beitrag #51
Ich habe auch einen weißen Helm. Zum Teil kommt man aber auch zum schwitzen, erst Recht wenn man bei 35°C an der Ampel steht.


Jetzt stells Dir mal mit nem mattschwarzen vor ;-)



Lieber nicht, bin mit meinem zufrieden, passt auch besser zum Bike.


Die linke zum Gruß, Liebe Grüße Clivi


 
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#54 von NC-André , 20.03.2018 20:07

Ich oute mich mal: mein Helm ist matt-schwarz sowie meine Klamotten (außer ein paar weiße Applikationen)
Ich glaube nicht wirklich das man in der Ferne mit einem hellen Helm unbedingt besser gesehen wird. Deswegen haben wir Lichtpflicht.


 
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#55 von Maddoc , 20.03.2018 20:15

<----- auch schwarz

Wobei ich der Meinung bin, daß es auch von der Person abhängig ist.
Ein "Steetfighter" wird kaum einen weißen oder gelben Helm tragen, dafür aber gerne viel zu schnell unterwegs sein.
Der Tourer mit dem weißen Klapphelm hat dafür viel mehr Zeit zu reagieren...


 
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#56 von Boris.St , 20.03.2018 20:39

Zitat von NC-André im Beitrag #54
Ich oute mich mal: mein Helm ist matt-schwarz sowie meine Klamotten (außer ein paar weiße Applikationen)
Ich glaube nicht wirklich das man in der Ferne mit einem hellen Helm unbedingt besser gesehen wird. Deswegen haben wir Lichtpflicht.



Ich denke, es geht gar nicht mal so sehr um die Erkennbarkeit aus der Ferne, also 80, 100, 200 Meter oder mehr, sondern um die Auffälligkeit auf kürzere Distanz. Also im Verkehrsraum Stadt oder in Ortschaften, im Umfeld von Ampeln, Abzweigungen, Zebrastreifen, auf großen Parkplätzen o.ä. Also im dichteren Verkehrsgewühl, wo ja seit Jahren immer mehr Autos ohne Farben (Anthrazit, Grau, Schwarz) herumfahren.

Gerade gegenüber Fußgängern nutzt das (Tagfahr-) Licht unserer NCs eher nichts, denn die sehen es kaum. Zumal immer mehr Autos mit LED-Tagfahrlicht unterwegs sind, was an sich ja gut ist, aber den Licht-Vorteil der Motorräder mit Licht-Pflicht inzwischen ziemlich egalisiert.


Gruß, Boris
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#57 von fish , 21.03.2018 07:52

Beobachtet doch einfach mal selbst, wie gut und wie rechtzeitig Ihr Fahrer mit neonfarbenen oder mit weißen Helmen wahrnehmt und vergleicht selbst ...


Liebe Grüße von Fish

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RE: Shoei Neotec II TC-3

#58 von Lorenz , 21.03.2018 09:07

Hallo,

und wenn man die Fahrer mit heller, auffälliger Kleidung und Helmen nur 1 Sekunde früher wahrnimmt. 1 Sekunde macht oft viel aus. Die Reaktionszeit ist ca. 0,7 Sekunden.

Lorenz


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Nolan N90-2 Straton

#59 von Münsterland ( gelöscht ) , 21.07.2018 15:58

Nachdem in der Zeitung immer wieder von Unfällen an denen Motorradfahrer beteiligt sind zu lesen ist und das Wort "übersehen" eigentlich in jeden dieser Berichte auftaucht, habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Bei den Ausfahrten in Bebra 2018 waren 2 Leute/Fahrzeuge immer besonders präsent in meinem Auge. Wo ich auch hingeschaut habe, diese beiden sind mir direkt aufgefallen. Zum einen Rene (Shorty) mit seiner Africa Twin und den Tagfahrlichtern/beleuchteten Blinkern und zum anderen Karin (weisse Hexe) mit ihrem neongelben Helm.
Deshalb habe ich mir mal, zur besseren Erkennbarkeit, diese schicke Kopfbedeckung gegönnt. Jetzt muss nur noch mein Fuss wieder belastbar werden und dann kann es losgehen.

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RE: Nolan N90-2 Straton

#60 von Macfak , 21.07.2018 16:04

Heute grade bei Louis gewesen. Klar sie bieten an was die Kunden kaufen und haben zu 97% nur noch schwarze Helme.
Aber ich finde zu einem guten Verkauf gehört auch eine ordentliche Beratung und dan muss man auch für gute Sichtbarkeit sprechen.


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RE: Shoei Neotec II TC-3

#61 von Scootertourist , 21.07.2018 16:58

Zitat von Boris.St im Beitrag #56

Zumal immer mehr Autos mit LED-Tagfahrlicht unterwegs sind, was an sich ja gut ist, aber den Licht-Vorteil der Motorräder mit Licht-Pflicht inzwischen ziemlich egalisiert.


Hi,

ich finde es gar nicht gut, dass immer mehr Mehrspurfahrzeuge mit Licht am Tag fahren. Noch schlimmer (und es nimmt immer mehr zu) finde ich, dass PKW-Fahrer das Abblendlicht am Tage einschalten. Als Zweiradfahrer, der kein Knautschzone hat und der lt. Statistik einem 17-fach höheren risiko unterliegt, im Straßenverkehr Seele von Körper zu trennen, gehe ich in der Masse der Lichtelfixe einfach unter.
Was kann ich dagegen machen?

- Mehr Beleuchtung am Zweirad anbringen
- Mit Fernlicht fahren
- Andere "Lichtelfixe" mit Lichthupe anblinken
???

Viele Grüße, Alex


 
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RE: Shoei Neotec II TC-3

#62 von Münsterland ( gelöscht ) , 21.07.2018 20:16

Der Verkäufer bei Louis hat die Aussage von Macfak zu 100% bestätigt. Die wenigsten Kunden wollen so krass auffällige Helme. Am meisten werden einfarbige Helme gekauft die zum Motorrad passen oder halt mattschwarze.
Ich hab meinen jetzigen Helm auch in mattschwarz im Laden anprobiert und mir den neongelben kostenlos nach Hause schicken lassen. Bestellung war kein Problem. Donnerstag abend bestellt, Samstag vormittag kostenlos geliefert. Jetzt muss ich nur noch das SENA umbauen aber dafür hab ich ja Zeit.


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RE: Shoei Neotec II TC-3

#63 von Weiße Hexe , 21.07.2018 20:44

Ich war auch auf der Suche nach einem auffälligen Helm, wollte unbedingt was mit Neon-gelb. Bei Louis gab es wenig Auswahl, also Größe durch anprobieren ermittelt und dann im Net bestellt. Ich liebe meinen neuen Helm, auffällig und sehr bequem. Habe schon viele Rückmeldungen bekommen, das wir so gut sichtbar seien!!!
|addpics|leb-3-e72c.jpg|/addpics|


Lieber spät als nie :)


 
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#64 von Bushmills , 20.08.2018 19:57

Ein paar Rollen Retroreflexklebeband hab ich mir bestellt, in verschiedenen Farben, und das werde ich an verschiedenen Punkten (Moped, Topcase, Kleidung falls haftfreundlich genug bei Bewegung) anbringen, bis das Moped samt Fahrer wie ein Weihnachtsbaum funkelt und glitzert. Dies hauptsächlich weil die neue Jacke lediglich über Alibiretroreflexnähte verfügt, solche die mit der Lupe noch erkennbar sind, im Gegensatz zu vorigen - aber schon ziemlich verschlissenen - die richtig schöne breite Streifen und Flächen hatte. Ausserdem vermeide ich wo möglich vollschwarz, sowohl Moped als auch Bekleidung. Die Auswahl wird damit tatsächlich um einiges kleiner, aber noch finde ich Alternativen zu schwarz, trotz beträchtlicher Länge und damit einhergehender verringerter Auswahl an Kleidung.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#65 von Macfak , 20.08.2018 21:49

Der Gipfel des Schwachsinns sind auch schwarze Regenkombis.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#66 von Bushmills , 20.08.2018 21:59

Ich bin nichtmal sicher, ob die Orientierung hin zu schwarz lediglich eine Frage von Kundenbevorzugung ist, oder ob da nicht auch ökonomische Interessen mitspielen: Ziemlich alles läßt sich schwarz einfärben, unabhängig von den optischen Eigenschaften des Ausgangsmaterials. Für schneeweiß oder insbesondere helle Farben bedarf es Ausgangsmaterial, welches für solche Färbung auch geeignet ist. Ähnlich dem Recyclingglas: braunes Glas ist am billigsten, da Farbmischmasch zulässig. Grün schon teurer, und klar am teuersten. Möglicherweise ist es einfach am billigsten, Artikel aus schwarzem Material anzufertigen. Und die Industrie hat es halt geschafft, schwarz als besonders schick zu präsentieren, und somit den Käufer veranlassend, aktiv zu solchen Einsparmassnahmen beizutragen.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#67 von Wolfgang , 21.08.2018 22:27

Ich glaube auch, dass mehr Helle- u. Neonfarben zu mehr Sichtbarkeit führen. Allerdings glaube ich auch, dass es nur noch eine geringfügige "Mehrsichtbarkeit" bring. Einerseits glaube ich, dass ein einzelnes Rücklicht auf den überfüllten Straßen im Feierabendverkehr auf gleicher Höhe wie die von Pkw´s kaum auffällt und eventuell gar nicht mehr als Extrafahreug erkannt wird oder gar übersehen wird und eine Warnweste oder Helm in reflektierender Farbe da helfen kann. Andererseits trifft die Streuung von Xenon und LED eine Weste oder Helm gar nicht mehr. Dafür sind sie zu präzise auf die Fahrbahn ausgerichtet. Da wird kaum eine Weste oder gar ein Helm angeleuchtet. Da ist die Idee von Shark gar nicht schlecht. Die hatten/haben einen Helm der hinten mit einem blinkenden Streifen ausgerüstet ist. Das halte ich für am auffälligsten.


 
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#68 von Boris.St , 22.08.2018 03:51

Zitat von Wolfgang im Beitrag #67
(...) Da ist die Idee von Shark gar nicht schlecht. Die hatten/haben einen Helm der hinten mit einem blinkenden Streifen ausgerüstet ist. Das halte ich für am auffälligsten.


So etwas -- meist ein rotes Blink-LEDchen -- sieht man inzwischen häufiger bei Fahrradhelmen. Gute Sache.


Gruß, Boris
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#69 von Macfak , 22.08.2018 04:44

Zitat von Wolfgang im Beitrag #67
Ich glaube auch, dass mehr Helle- u. Neonfarben zu mehr Sichtbarkeit führen. Allerdings glaube ich auch, dass es nur noch eine geringfügige "Mehrsichtbarkeit" bring. Einerseits glaube ich, dass ein einzelnes Rücklicht auf den überfüllten Straßen im Feierabendverkehr auf gleicher Höhe wie die von Pkw´s kaum auffällt und eventuell gar nicht mehr als Extrafahreug erkannt wird oder gar übersehen wird und eine Warnweste oder Helm in reflektierender Farbe da helfen kann. Andererseits trifft die Streuung von Xenon und LED eine Weste oder Helm gar nicht mehr. Dafür sind sie zu präzise auf die Fahrbahn ausgerichtet. Da wird kaum eine Weste oder gar ein Helm angeleuchtet. Da ist die Idee von Shark gar nicht schlecht. Die hatten/haben einen Helm der hinten mit einem blinkenden Streifen ausgerüstet ist. Das halte ich für am auffälligsten.


Die meisten Unfälle passieren an Kreuzungen und Einmündungen oder beim links abbiegen von PKW’s weil Motorräder übersehen werden. Auffahrunfällen hört man eigentlich selten, ausser beim fahren in einer Gruppen. Das ist dann aber Blödheit der Motorradfahrer.
Wenn auffällige Farben nichts bringen würden könnte man auf jede Form von Sicherheitsbekleidung, Westen, Schwimmwesten Rettungsring, Bojen, Baustellen Markierungen, leuchtende Verkehrsschilder, usw. abschaffen.
Ja das Militär könne auch auf Tankleidung oder matte Tarnfarben verzichten weil das ist ja das Gegenteil von auffällig.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#70 von r103 , 22.08.2018 07:39

Zitat von Macfak im Beitrag #69

Die meisten Unfälle passieren an Kreuzungen und Einmündungen oder beim links abbiegen von PKW’s weil Motorräder übersehen werden. Auffahrunfällen hört man eigentlich selten, ausser beim fahren in einer Gruppen. Das ist dann aber Blödheit der Motorradfahrer.
Wenn auffällige Farben nichts bringen würden könnte man auf jede Form von Sicherheitsbekleidung, Westen, Schwimmwesten Rettungsring, Bojen, Baustellen Markierungen, leuchtende Verkehrsschilder, usw. abschaffen.
Ja das Militär könne auch auf Tankleidung oder matte Tarnfarben verzichten weil das ist ja das Gegenteil von auffällig.


Da gebe ich dir zu 100 % recht.

Ich denke jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht kann bestätigen, dass auffällige Farben deutlich besser und früher wahrgenommen werden. Früher entscheidet dann halt eben auch mal über Unfall oder halt nicht oder geringere Folgen.

Und dem Vollidioten der auf die Idee gekommen ist schwarze Regenkombis zu produzieren Der möge bitte sein Leben lang nur noch im Regen auf der Autobahn fahren müssen. Es wird dann eh nicht mehr sehr lange sein... Ich hatte das erst kürzlich. Nach ca. 20-30 Metern verschwindet der "Schwarzfahrer" komplett in der Gischt.
Früher waren die grundsätzlich orange. Heute versuchen Sie dir glauben zu machen, dass die Dinger atmungsaktiv sein könnten machen noch ein paar gelbe Alibiapplikationen drauf und verlangen 100€ für den versuchten Selbstmord. Ich habe lange gesucht bis ich einen einfarbigen wenigstens in Neongelb gefunden habe. Der hat dann sogar nur 20€ gekostet

Wer allerdings echte Unfallprävention betreiben will braucht neben den absolut unverzichtbaren Farben auch Fern- oder Tagfahrlicht - Abblendlicht ist m.E. nicht geeignet, weil es dafür konzipiert ist, den Strassenbereich vor dir auszuleuchten - TFL kitzelt den "Gegner" aktiv auf der Netzhaut. Dann eine sehr bewusste Fahrweise bei der man auch dann aufmerksam bleibt, wenn man meint der Fahrer von rechts hat einen gesehen - manchmal fährt der aber trotzdem los. Und natürlich ist eine angepasste Geschwindigkeit in Gefahrenbereichen (überall wo sich auch andere irgendwie bewegen) obligatorisch.
Damit hat man dann 95% gut gemacht. Der Rest ist einfach Glück.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#71 von WüKu , 22.08.2018 09:16

So, ich muss hier mal eine etwas andere Meinung einbringen, denn ich sehe die Thematik wirklich komplett anders...
(Unabhängig davon, dass ich wirklich schwarz als Farbe bevorzuge.)

Ich bin nun seit ca. 35 Jahren aktiv und vor allem fast komplett unfallfrei im Straßenverkehr unterwegs.
Die Blechschäden die ich bisher hatte, hatten Ihre Ursache nicht in der Sichtbarkeit eines der Beteiligten, sondern eher in deren Dusseligkeit (mich eingeschlossen).

Ich bezweifle aus eigener Beobachtung, dass ein Neonfarbener Helm oder andere Farben wirklich dabei helfen, in Gefahrensituationen eher gesehen zu werden und Unfälle zu vermeiden.
Manchmal denke ich sogar, dass auch das Schwarz, als eine Farbe die in der Natur und in Städten als Hintergrundfarbe eher selten vorkommt, im Straßenverkehr manchmal sogar besser wahrgenommen wird, als andere, in der Masse oft sogar untergehende Farben.

Meiner Meinung nach können Farben (auch keine kräftigen und leuchtenden) in den meisten Unfallsituationen nur wenig bis gar nichts verbessern, weil die meisten Unfälle nicht auf dem Übersehen des anderen basieren, sondern andere Ursachen haben, nämlich in aller Regel die komplette Fehleinschätzung der Situation bei der die Sichtbarkeit des Unfallgegners eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Für mich ist und bleibt die Aussage eines Unfallverursachers, der andere sei nicht zu sehen gewesen, nichts anderes als eine billige und falsche Ausrede.

Nur ein Unfall den ich leider erleben musste, war wirklich durch Sichtbarkeitsprobleme bedingt ...

Da hat ein Jogger der in einem ca. 150 m langem Tunnel 20 m hinter dem Tunnelanfang die Straße überquert hat, mich in dem Augenblick in dem ich mit meinem Motorrad in den Tunnel eingefahren bin, wegen der Sinnestäuschung in Bezug auf die Geräuschkulisse im Tunnel viel weiter entfernt wahrgenommen als ich tatsächlich war, und ist direkt in mich reingelaufen.
Ich selbst bin bis ca. 20 m vor dem Tunnel permanent straight gegen die Sonne gefahren, weshalb der Tunnel einfach ein schwarzes Loch war in dem bis auf den Tunnelausgang 150 m weiter NICHTS zu erkennen war.
Auch die Polizei die dazu kam, stellte offiziell fest, dass man beim in den Tunnel einfahren nichts sehen konnte.
Und?
Der Jogger war komplett in Neonfarben gekleidet und hatte auch Reflektoren an Schuhen und Shirt...

Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung, basierend auf ca. 35 Jahren Fahrpraxis, und ja, ich kann auch falsch liegen.


 
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#72 von Bushmills , 22.08.2018 10:57

Zitat von WüKu im Beitrag #71
Aussage eines Unfallverursachers, der andere sei nicht zu sehen gewesen, nichts anderes als eine billige und falsche Ausrede.

Ich denk da steckt mehr dahinter, nämlich das Problem der selektiven Wahrnehmung. Die Wahrnehmung eines Autofahrer ist darauf abgestimmt, andere - bevorzugt - Autos zu erfassen, mit der möglichen Folge, dass ein Nicht-Auto zwar gesehen, aber nicht verarbeitet wird. Es erreicht den Sehnerv, aber nicht die Mustererkennung im Hirn.
Eine Methode, um als Mopedfahrer durch diesen Filter zu gelangen, ist das Anbringen von "angel eyes", um der schnellen Erfassung der Verkehrsituation eines Autofahrers zu suggerieren, dass es sich bei dem Moped um ein Auto handeln könnte.


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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#73 von r103 , 22.08.2018 11:29

Zitat von WüKu im Beitrag #71

Ich bezweifle aus eigener Beobachtung, dass ein Neonfarbener Helm oder andere Farben wirklich dabei helfen, in Gefahrensituationen eher gesehen zu werden und Unfälle zu vermeiden.
Manchmal denke ich sogar, dass auch das Schwarz, als eine Farbe die in der Natur und in Städten als Hintergrundfarbe eher selten vorkommt, im Straßenverkehr manchmal sogar besser wahrgenommen wird, als andere, in der Masse oft sogar untergehende Farben.

Meiner Meinung nach können Farben (auch keine kräftigen und leuchtenden) in den meisten Unfallsituationen nur wenig bis gar nichts verbessern, weil die meisten Unfälle nicht auf dem Übersehen des anderen basieren, sondern andere Ursachen haben, nämlich in aller Regel die komplette Fehleinschätzung der Situation bei der die Sichtbarkeit des Unfallgegners eher eine untergeordnete Rolle spielt.



Ich fahre auch seit 35 Jahren. Als ich das erste richtige Motorrad hatte (CB 450N) mit ziemlich funzeligem Abblendlicht, wurde ich in den ersten sechs Monaten gleich dreimal übersehen. Klassische Situation Autofahrer kommt von rechts und zieht plötzlich kurz vor mir raus obwohl ich dachte er hat mich gesehen. Ging zum Glück jedesmal gut. Daraufhin habe ich mir so meine Gedanken gemacht und bin ab da nur noch mit Fernlicht gefahren. Seither ist mir das nie mehr passiert.

Für mich ist das der Beweis (natürlich nicht repräsentativ), dass Sichtbarkeit im Strassenverkehr großen Einfluss auf das persönliche Risiko zu verunglücken, hat. Beim Googeln wirst du sicher einige seriöse Studien finden, die zum gleichen Ergebnis kommen.

Viel wichtiger ist für mich aber, dass jeder noch so harmlose Unfall mit dem Zweirad bleibende körperliche Schäden/Schmerzen nach sich ziehen kann, z.B. ein kaputtes Knie.
Gesundheit ist so ein hohes Gut, das hinterher auch mit viel Geld nicht mehr vollständig zu reparieren ist, dass ich doch lieber vorher absolut alles tue, was geeignet sein könnte mein persönliches Risiko soweit zu reduzieren, das ich hoffentlich unbeschadet durchkomme.

Zitat von Bushmills im Beitrag #72
Ich denk da steckt mehr dahinter, nämlich das Problem der selektiven Wahrnehmung. Die Wahrnehmung eines Autofahrer ist darauf abgestimmt, andere - bevorzugt - Autos zu erfassen, mit der möglichen Folge, dass ein Nicht-Auto zwar gesehen, aber nicht verarbeitet wird. Es erreicht den Sehnerv, aber nicht die Mustererkennung im Hirn.
Eine Methode, um als Mopedfahrer durch diesen Filter zu gelangen, ist das Anbringen von "angel eyes", um der schnellen Erfassung der Verkehrsituation eines Autofahrers zu suggerieren, dass es sich bei dem Moped um ein Auto handeln könnte.


Das ist ein hoch interessanter Ansatz und klingt sehr plausibel! Danke! Mal sehen wie ich das in mein Sicherheitskonzept einbauen kann.


 
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#74 von Teerherz , 22.08.2018 14:51

Das beste Muster um Aufmerksamkeit zu erregen ist nach wie vor Gelb-Schwarz geringelt (BVB Socken oder sowas ;-) Jeden hat schon mal eine Biene oder Wespe gestochen und wirklich jeder reagiert darauf mit erhöhter Aufmerksamkeit. Selbst beim unbewussten Wahrnehmen bleibt einfach der Gefahreneindruck hängen. D.h. in vielen Situationen schauen andere Verkehrsteilnehmer noch einmal um ein "ungutes" Gefühl zu klären, auch wenn sie nicht genau wissen "warum".
Ich habe zwei Helme, der eine schwarz, der andere neongelb mit schwarzen Streifen. Den schwarzen trage ich nur noch mit meiner neongelben Warnweste. "Gefühlt" werde ich mit dem schwarzen ohne Warnweste deutlich öfters übersehen als mit dem neongelben auch ohne Warnweste.
Es soll jeder tragen was er will, aber die Kombination olivgrünes Motorrad mit Camouflage Westerl und Hose würde ich mir persönlich sehr gut überlegen. Es heißt zwar immer: Fahr als ob du unsichtbar bist (rechne mit allem), aber man muß das ja nicht so wörtlich nehmen. Ein bisserl Hilfestellung darf man den anderen Verkehrsteilnehmern schon geben.


Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein (Dalaih Lama)


 
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RE: Helme, Farben und Sichtbarkeit

#75 von Macfak , 22.08.2018 16:11

Leute kommt nal zur Vernunft!
Sicherheit besteht nicht aus einer einzigen Maßnahme sonder setzt sich aus vielen einzelnen Positionen zusammen und je mehr es sind um so sicherer ist man unterwegs.
Ein heller Helm oder Auffälige Jacke oder gute Reifen und Bremsen gehören natürlich auch da zu sind aber nur Teilbereiche, erst die Summe aller Dinge erhöht die Sichert oder verringert sie wenn ich etwas vernachlässige.

Für mich ist hirmit die Diskussion bendet


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