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Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#1 von Geoffrey , 06.07.2018 14:14

Hatte vor drei Wochen einen schmerzahften Bandscheibenvorfall L3/L4. Konservative Behandlung, anfänglich
durch leichte Schmerzmittel (will nix hartes) begleitet; jetzt viel Gehen, Solebad und gezielte Gymnastik. Scheint
in ganz ganz kleinen Schritten Stück für Stück besser zu werden. Nur das Aufstehen nach der Nacht ist noch
schwierig und schmerzhaft. Dann auch ganz leichte Taubheitsgefühle im linken Bein, bis ich "es" wieder eingelaufen habe.
Kein Kraftverlust spürbar, keine Lähmungen, nur halt gelegentliche schmerzhaftes Ziehen, wenn den Wirbeln "etwas quer" kommt.

Jetzt zur Frage: Geht "demnächst" das Motorrad fahren wieder, oder ist die "Saison" gelaufen?

Hat jemand Erfahrungen?

P.S. Ich weiß, dass das alles sehr individuell ist, aber ich will mal Erfahrungen/Meinungen von Leidensgenossen abfragen.
Schon klar, dass kaum ein Arzt das Fahren empfehlen wird, hat ja auch durchaus juristische Gründe.



 
Geoffrey
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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#2 von aGentleBiker , 06.07.2018 15:00

Ich hatte öfters Hexenschuss, vielleicht nicht so schlimm das mein Bein taub wurde.
Schmerzmittel, oder Quaddeln bzw Krankschreibung und dann Liegen/Laufen aber Sitzen/Stehen vermeiden half.
Ich fand das sitzen aufm Moped dann als eine der bequemsten Sachen (da etwas an Lenker abgestützt). Nur das Bein rauf und drüber...


 
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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#3 von X-Man , 06.07.2018 15:05

Ich hatte im Alter von 32 einen Bandscheibenvorfall im Bereich Lendenwirbelsäule. Damals bin ich noch kein Motorrad gefahren. Allerdings musste ich seitdem - ich werde demnächst 50 - mit chronischen "Restschmerzen" leben. Längeres Sitzen, Stehen, Auto- und Motorradfahren hat einen direkten Input auf das Schmerzlevel. Man gewöhnt sich irgendwie dran. Man hat ja auch keine andere Wahl. Gott sei Dank bin ich über all die Jahre ohne Schmerzmittel oder intensivere Therapien über gymnastische Übungen hinaus ausgekommen.
Ich musste ziemlich bald nach der Diagnose wieder mit dem Auto zur Arbeit. Das klappte an manchen Tagen nur mit zusammengebissenen Zähnen. Auch sitzende Tätigkeiten ließen sich nicht immer vermeiden. Mit der Zeit hat man da so seine Tricks und Kniffe entwickelt, um damit besser umgehen zu können.
Was das Motorradfahren betrifft, würde ich noch eine ganze Weile warten, zumindest ein paar Wochen. Insgesamt aber so lange, bis die Lähmungserscheinungen vollständig verschwunden sind.
Bei längeren Fahrten mit dem Motorrad/Auto bekomme ich heutzutage stets deutliche Rückmeldung vom Lendenwirbelbereich, das ist der aufrechten Sitzposition geschuldet, die staucht mich ganz schön zusammen. Fast vollkommene Ruhe und angenehm schmerzfreie Zeiten hatte ich auf der VFR, scheint das passende Fahrwerk und eine ideale Sitzposition für Rückengeschädigte zu haben. Die NC-X ist in der Hinsicht leider nicht so dolle.

Gruß
Jörg


https://crypterionworld.tumblr.com/


 
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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#4 von DR800 , 06.07.2018 15:06

Hallo ,

Nach meinen letzten LWS - Bandscheibenvorfall mit Schmerztherapie und Reha hatte mein Orthopäde nach Abschluß der Behandlung keine Einwende wegen Motorradfahren . Seitdem muß ich aber aufpassen das ich den LWS Bereich nicht unterkühle , sonst wird es schmerzhaft und das auf- und absteigen wird etwas mühsam .

Weiterhin gute und schnelle Genesung


Grüße Peter


 
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zuletzt bearbeitet 06.07.2018 | Top

RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#5 von Blackman , 06.07.2018 16:29

Ich hatte vor 24 Jahren einen Bandscheibenvorfall L5/L6 ich habe 6 Monate gebraucht ohne OP bis ich wieder einigermassen Rund lief auch heute mach ich 2 mal wöchentlich meine Rücken gymnastik.
Aber es hat sich alles zurück gebildet und kann problemlos Arbeiten nur das der DR800 schrieb ist so das A und O Warm halten und muskulatur auf vordermann bringen.


Gruss Hannes https://photos.app.goo.gl/eSiSFmHokB5lQtkD3


 
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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#6 von BodenseeNC750x , 06.07.2018 20:51

Das kannst Du am besten beurteilen! Hör auf Deinen Körper, er sagt Dir schon wenn es zu viel wird. Nicht immer nur schonen, einfach mal machen und probieren. Man kann auch mal etwas in den Schmerz reingehen und schauen was passiert.
Ich hatte schon ein paar Bandscheibenvorfälle bevor ich vor 4 Jahren versteift wurde. Jetzt geht's ganz gut, halt mit ein paar Einschränkungen die aber nicht gravierend sind bzw mit denen ich mich gut arrangiert habe. Motorradfahren geht bei mir ziemlich gut, schaffe genauso viele Kilometer wie andere auch. Msn hat es auch bis zu einem Punkt selbst in der Hand wie gut es einem geht: mit Sport! Finde heraus was dir Spaß macht und zieh es durch! Man erreicht ungeheuer viel wenn man erst mal was gefunden hat das hilft. Ist bei jedem etwas anders, aber grundsätzlich muss man was tun. Ich investiere so ziemlich jeden Tag ungefähr 20 -30 Minuten, mehr muss es nicht sein.


Gruß, Armin

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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#7 von Geoffrey , 07.07.2018 12:13

Bin heute morgen 120 km gefahren! Aufsteigen und Absteigen waren eigentlich das "problematischste" . Tour ging komplett problemos.
Aufsteigen über Hauptständer ging eigentlich auch; beim Absteigen über den Seitenständer war es etwas
tricky und sah bestimmt wenig elegant aus. Ich krieg einfach das rechte Bein nicht hoch genug. Egal, fahren
war ein Genuss! Jetzt bin ich seit 11 wieder da und bisher meldet sich "da hinten" nichts, was gereizt sein
könnte. Ich werde jetzt mal nicht übertreiben, aber ein paar Genussfahrten werde ich mir auf jeden Fall
gönnen.

Danke, eure Beiträge, hatten mir Mut dazu gemacht!



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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#8 von BodenseeNC750x , 07.07.2018 15:16

Du hast alles richtig gemacht. Freut mich riesig wenn's geklappt hat und Du Deinen Spaß hattest.


Gruß, Armin


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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#9 von Sigi64 , 07.07.2018 20:23

Ich hatte meinen Vorfall 2008.

Wenn der Schmerz nicht mehr ganz akut ist, ist leichte Bewegung und isometrische Muskelanspannung das Beste, was Du Deinem Rücken antun kannst. Beides hast Du auf dem Motorrad durch die aktive Sitzposition ohne Lehne. Ist wie Bewegungstherapie und besser als Krankengymnastik, finde ich. Allerdings solltest Du nicht zu gerade sitzen, tendenziell eher etwas nach vorne geneigt.

Und falls das Motorrad mal umkippen will, solltest Du wirklich dem Impuls widerstehen, es daran zu hindern.

Damit komme ich seit Jahren gut zurecht.
Wenn's mal wieder akut ist: eine Stunde Autofahren und der Rücken schmerzt mehr, eine Stunde Motorradfahren und der Rücken schmerzt gar nicht mehr oder weniger.


Noch ist Bayern nicht verloren.


 
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zuletzt bearbeitet 07.07.2018 | Top

RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#10 von Rentner , 07.07.2018 22:18

Nach meinem letzten Bandscheibenvorfall 2006 mit leichten Lähmungen im rechten Fuß bin ich gerade noch mal an einer OP vorbei gekommen.
Seit dem gehe ich 3x in der Woche ins Sportstudio zu Kieser, die haben sich auf einen starken Rücken spezialisiert.
Zu der Zeit bin ich gerade kein Motorrad gefahren, habe mich aber jeden Tag auf mein Rennrad gesetzt, den Rennlenker gegen einen geraden getauscht und den einige cm höher gestellt.

Mit meinem Chef, der auch Rückenprobleme hatte habe ich dann alle 2-3 Tage eine längere Radtour, bis 100 km unternommen, unser Rücken hat es uns gedankt, und der rechte Fuß ist auch wieder voll beweglich.

Zu Kieser gehe ich immer noch 3x in der Woche, beim fahren mit der NC habe ich auch auf langen Touren keine Probleme, bin schon bis zu 600 km Landstraße am Tag gefahren, gut 10 Std.

Wichtig ist, wie Sigi schon schrieb, dass man immer leicht nach vorne gebeugt sitzt, so wird der Rücken besser entlastet.


Gruß aus Berlin,
Volker

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
-Wilhelm von Humboldt-


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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#11 von Gauvain , 09.07.2018 10:46

Interessant, irgendwie haben die meisten ähnliche Erfahrungen. Ich (auch Rücken, und zwar reichlich) wurde oft gefragt, "wie jetzt, stundenlang Motorrad, Du hast doch Rücken?" Und ich konnte immer nur sagen, da gehts mir besser. Das traf insbesondere auf die F800S zu, leicht nach vorn gebeugt, dadurch gehen die Schläge nicht so ins Kreuz. Und die vielen vielen unbemerkten Bewegungen.


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RE: Motorradfahren mit/nach Bandscheibenvorfall

#12 von Gust , 11.07.2018 15:29

Ich hatte einen Vorfall am Lendenwirbel und zwei am Halswirbel. Alles wurde konservativ behandelt. Mache Übungen mit dem Slingtrainer und fahre sehr viel Rennrad. Der Rücken macht mir nur selten mehr Probleme. Tagestouren in den Alpen bis 450 km sind kein Problem. Wenn ich nichts mache, kommen die Schmerzen wieder. Also schinde ich mich fast jeden Tag.

Viele Grüße aus Oberaudorf
Gust


 
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