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Implantat oder Brücke?

#1 von sin_moto , 03.01.2018 09:30

Hallo Freunde, im nunmehr schon fortgeschrittenen Alter von 47 Jahren bekomme ich heute meinen ersten Zahn gezogen….
Von dieser (hoffentlich nicht sehr) schmerzlichen Tatsache einmal abgesehen stellt sich mir jetzt folgende Frage:
Soll ich mich anschließend für eine Brücke oder ein Implantat entscheiden...?
Eigentlich tendiere ich mehr zu letzterem, und will mir gleich noch eine Überweisung zum Kieferchirurgen geben lassen… aber wie denkt ihr darüber bzw. welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Kleinlaute Grüße
von
sin_zahnweh,
der heute ehrlich gesagt noch gar nicht an Motorräder gedacht hat


 
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RE: Implantat oder Brücke?

#2 von Vercoquin , 03.01.2018 10:28

Hallo sin_zahnzieh;-)

ich würde zu einem Implantat raten. Wenn Du erst mit 47 ein Zahnproblem bekommen hast, könnte man daraus ableiten, dass die Substanz der anderen Zähne noch recht gut ist.
Bei einer Brücke werden die benachbarten Zähne abgeschliffen, was bei möglicherweise gesunden Zähnen natürlich idiotisch ist.
Es gibt auch provisorische herausnehmbare Brücken, die mit einer Metallklammern an den (unbearbeiteten) Nachbarzähnen befestigt werden. Dabei wird mittelfristig gerne der Zahnschmelz der Nachbarzähne in Mitleidenschaft gezogen. Solch ein Provisorium wirst Du möglicherweise auch in der Übergangszeit zwischen Zahnziehen und Implantatsockel-Einwachsen bekommen.

Lass Dich auf jeden Fall gut von mehreren Seiten beraten.


-- Cheers Ray


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RE: Implantat oder Brücke?

#3 von Grisu , 03.01.2018 10:58

Hallo sin_zähne,

ich hatte im vergangenen Jahr - im gleichen zarten Alter - gleichgelagerte Probleme. Ich habe mich zum einen dafür entschieden, das Ziehen selbst von einem Oral- / Kieferchirurgen machen zu lassen. Zwar hat sich mein Eindruck, dass man als Zahnarzt einen sadistische Ader haben muss, verstärkt, zum anderen habe ich diese Entscheidung aber nicht bereut. Da saß jeder Handgriff, es gab Schwellungen, aber keinerlei "Blutergüsse" und die Schmerzen hielten sich in handhabbaren Grenzen.

Ich habe mich dann - auch aus den vorgenannten Gründen - für Implantate entschieden. Weiter Grund war, dass die problembehafteten Zähne so saßen, dass man diese Implantate in späteren Jahren durchaus als "Anker" verwenden kann. Die OP für die 5 Implantate hat knapp drei Stunden gedauert. Habe das Ganze ambulant unter Narkose machen lassen (der Narkotisist kommt aus Chemnitz ). Das Schlimmste war die Aufwachphase, habe danach keinerlei Schmerzmittel ö.ä. benötigt.
Auch das würde ich jederzeit wieder so machen.

Viele Grüße - Matthias


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RE: Implantat oder Brücke?

#4 von onkelferdl , 03.01.2018 11:56

kommt drauf an, welcher Zahn dich verlassen muss. Bei mir war das ein toter Backenzahn, der irgendwann Mitte 30 von mir gegangen ist. Die Lücke habe ich heute noch, sieht und weiß keiner, kann drauf kauen und die oberen Zähne sind (wichtig!) abgestützt. Ansonsten ist der Rest noch ganz ok...


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RE: Implantat oder Brücke?

#5 von Lille , 03.01.2018 12:10

Ich würde es auch vor allem von den umliegenden Zähnen abhängig machen.

War es der einzige marode Zahn und die umliegenden Zähne werden noch jahrelang halten, würde ich auch eher ein Implantat nehmen. Dann müssen die andern Zähne nicht angeschliffen werden.

Sind die umliegenden auch schon marode und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese auch folgen, wäre ich eher auf eine (ggf temporäre) Brücke gehen.

Ist ja auch eine Frage der Finanzen. Einfach mal beraten und Angebote machen lassen.



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RE: Implantat oder Brücke?

#6 von Sugram0 , 03.01.2018 15:00

Vielleicht solltest du hier mal schauen http://www.zahnforum.org/


DlzG der Markus
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RE: Implantat oder Brücke?

#7 von Pietzt , 03.01.2018 18:30

Brücken können auch langjährige, problemlose, funktionelle und günstige Begleiter sein, die recht schnell und problemlos eingesetzt werden.

Wo Geld, Zahnarztangst, Zigarettenkonsum, eine geringe Rolle spielt, kann man sich die edlere und schöne Variante erlauben. M.W. ist das Risiko beim Implantat größer, denn wenn es nicht anwächst, hat man Pech gehabt. Der Zahnarzt trägt idR. kein Risiko, verdient aber gern bei zusätzlichem Knochenaufbau.

Alles Gute,
Pietzt



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RE: Implantat oder Brücke?

#8 von Borksarken , 03.01.2018 18:42

Hallo Sin_Zahnlos, aus Erfahrung empfehle ich dir im Unterkiefer auf jeden Fall ein Implantat.


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Gruß uss Kölle, Pitter

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et hät noch immer jot jejange
(es ist noch immer gut gegangen)


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RE: Implantat oder Brücke?

#9 von Chrissi700XD , 03.01.2018 19:15

Bist doch sonst so gut sortiert, eine Umfrage daraus zu machen. Müsstest natürlich noch den genauen Ort der problematischen Lücke in die Umfrage mit einbeziehen.


Gruß Chrissi


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RE: Implantat oder Brücke?

#10 von Wossi , 03.01.2018 19:18

Zitat von Chrissi700XD im Beitrag #9
Bist doch sonst so gut sortiert, eine Umfrage daraus zu machen. Müsstest natürlich noch den genauen Ort der problematischen Lücke in die Umfrage mit einbeziehen.



Am Besten wäre ein Foto von der Lücke und eins vom ganzen Gesicht.

Natürlich nur, um eine gute Beurteilung abgeben zu können.


Gruß Peter
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RE: Implantat oder Brücke?

#11 von sin_moto , 03.01.2018 21:40

Danke für eure Wortmeldungen....
Ich habe mich für das Implantat entschieden und gleich für Montag einen Termin bei einem Kieferchirurgen bekommen.

Die Kosten sollen sich so bei 1000 € einpendeln... +

Zum Glück sind nicht gleich alle 32 Zähne zugleich marode geworden….

Es grüßt
sin_moto,
der seit über 20 Jahren keine Zahnschmerzen mehr gehabt hat

P.S. Ich schreibe dann hin und wieder mal, wie der aktuelle Stand ist...


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RE: Implantat oder Brücke?

#12 von Wossi , 03.01.2018 21:44

Ok, dann zeigste uns das Foto nach der Behandlung.


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RE: Implantat oder Brücke?

#13 von Grisu , 03.01.2018 22:10

Vom steilen Zahn zum hohlen ... ;-)


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RE: Implantat oder Brücke?

#14 von ncjup , 03.01.2018 22:14

Hallo,

habe mich 2013 für den Einsatz von 3 Implantaten entschieden. Kann für mich nur sagen, es war die richtige Entscheidung. Sitzen bombenfest und machen bis jetzt keinerlei Probleme. Mache täglich normales Zähneputzen und gut is. Bei uns kalkuliert man so um die 1500 € pro implantat.

Gruß ncjup



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RE: Implantat oder Brücke?

#15 von sin_moto , 23.08.2018 19:59

Hallo, hier, wie versprochen, das Implantat-Endergebnis von heute, das allerdings noch zwei Extrakronen + Kieferaufbau enthält:

3463,79€

Es grüßt
sin_anfang-januar-bis-ende-august,
der jetzt hoffentlich wieder 20 Jahre Ruhe hat...


 
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RE: Implantat oder Brücke?

#16 von NCX-Tom , 24.08.2018 07:58

Mit dem Preis wäre ich zufrieden gewesen.
Der Zahnarzt lebt von der Hand in den Mund!
Gruss Thomas


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RE: Implantat oder Brücke?

#17 von Macfak , 24.08.2018 09:29

Zitat von NCX-Tom im Beitrag #16
Mit dem Preis wäre ich zufrieden gewesen.
Der Zahnarzt lebt von der Hand in den Mund!
Gruss Thomas

Eröffne doch mal ein Spendenkonto für ihn.


Früher war’s auch nicht besser!


 
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RE: Implantat oder Brücke?

#18 von sin_moto , 24.08.2018 10:13

Zitat von Macfak im Beitrag #17
Eröffne doch mal ein Spendenkonto für ihn.

Nicht nötig, Freunde, gebt lieber hier was...:

GR: Ich bin safe, aber andere leider nicht (2) <----

Es grüßt
sin_implantat,
der für seine Kosten selbst aufkommt...


 
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zuletzt bearbeitet 24.08.2018 | Top

RE: Implantat oder Brücke?

#19 von NCX-Tom , 24.08.2018 12:54

Nur mal so: ab 60 immer ein bisschen Knete für den Zahnarzt zurück halten!


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RE: Implantat oder Brücke?

#20 von onkelferdl , 24.08.2018 13:01

Zitat von sin_moto im Beitrag #15
der jetzt hoffentlich wieder 20 Jahre Ruhe hat...wink]


Naja, wenn's mal los geht, geht das leider auch in immer kürzeren Abständen weiter...
Und bald kannst du auch ohne Pfähne freihändig fahren - ohne, dass es dich hinhaut

Nur gut, dass bei mir diesbezüglich noch nix "losgegangen" ist


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