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Motorradfahren ist was für alte Leute

#1 von aGentleBiker , 12.11.2019 09:52

Aloha!
Man hört das Harley und Motorradindustrie schwächelt weil die Nachfrage sinkt, Motorradfahren ist bei jungen Leuten out.
Und ja hier im Forum ist das Durchschnittsalter durchaus gehoben. Gut die NC scheint ja so ein Altherren-eisen zu sein aber letztens Bikertreff angehalten und zu meinem erstaunen:

DER DURSCHNITTLICHE MOTORRADFAHRER WAR DA WOHL Ü55 :)

Was ist da los ?!?!



 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#2 von Urbi , 12.11.2019 10:06

Ich glaube die Jüngeren sind eher bequemer, sie wollen auch während der Autofahrt mit ihrem Handy über die Bordeigene Internetverbindung surfen, kommunizieren und streamen, das Auto ist nur Mittel zum Zweck.
Motorrad fahren macht ja Arbeit, anziehen der uncoolen Klamotten, Pflege und Technik überfordert oft die Handygeneration. Beim fahren hat man zu viel Natur, da wird man nass , kalt der Wind pfeift und im Hochsommer ist uncooles schwitzen angesagt. Außerdem ist Motorradfahren nicht ganz billig, als Zweitfahrzeug sowiewso nicht .


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#3 von Boris.St , 12.11.2019 10:59

Ich übertreibe da jetzt mal:

Auf unserem Taunus-Hausberg treffen sich Motorradsenioren*innen, da gehöre ich mit meinen knapp 60 so etwa zum Durchschnitt.

Aber es sind auch immer wieder junge Fahrer (kaum *innen) da. Die erkennt man leicht, denn sie sind meist spindeldürr und 185+ cm hoch und fahren fast ausschließlich Supermotos mit mindestens 95 cm Sitzhöhe. Viele davon bewegen sich auf dem Hinterrad. Kleinere Vertreter dieses Jungvolks können die Supemotos nicht besteigen, die fahren dann MT07 oder MT03 oder CBR500F

Und egal, von welchen Herstellern die vielen Supermotos oder MT0x oder CBRs sind, es sind grundsätzlich immer KTMs!

Ach, und viele der Altherren sind schwerhörig und deswegen in ständiger medizinischer Behandlung. Die fahren auf Rezept Harleys mit Klappen-Hörgeräten.


Gruß, Boris


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#4 von Sigi64 , 12.11.2019 12:01

Wie in meiner Jugend auch, ist das Motorradfahren auch heute zuerst mal eine Geldfrage. Entweder ich werde gesponsort, oder ich muß mich zwischen Motorrad und Auto entscheiden. Mir ging im Studium auch das Geld für's Zweirad aus, ein altes Auto war erstmal wichtiger. Und danach gab's es immer wieder neue Gründe, warum es nichts wurde.

Bei den A1-Fahrern kommt noch dazu, dass die Elterntaxis heute immer bereit stehen.
Um 18:00 20 km zur Party fahren und 2:30 wieder abholen? Kein Problem. Meine Eltern hätten mir nen Vogel gezeigt.


;)


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#5 von gburkhart , 12.11.2019 12:28

Ist es hier anders, weshalb spricht man immer von Wiedereinsteiger? Zwischen 20 und 50 gibt es oftmals andere Prioritäten. Viele der aktuellen A1 Fahrer geben in 30 Jahren die zukünftigen Wiedereinsteiger.

Ich frage mich gerade ob ich auch noch Wiedereinsteiger bin so nach der 3. Saison. Ab wann ist man denn kein Wiedereinsteiger mehr?

"Hoch leben die Wiedereinsteiger"


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#6 von aGentleBiker , 12.11.2019 12:56

Ich bin ein "Beinahe Wiedereinsteiger" mit 19 Schein gemacht, dann war der 19 Jahre auf Halde und nix passiert, Prioritäten gabs andere.
Bin aber so vom Motobazillus angesteckt, frage mich warum ichs mir nicht früher gegönnt habe...



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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#7 von Pietzt , 12.11.2019 13:31

Als ich 16 war, gab's ne Menge Moppeds um mich 'rum, mit 18 gab's viele 1er Führerscheine im Umfeld, Motorräder schon weniger. Dann gab es wichtigere Dinge. In den 21 Jahren, in der unser Kind bei uns wohnte, stand immer ein Motorrad in der Garage, das vom ihm keines Blickes gewürdigt wurde.(Ich hätte meinem Vater die Füße geküsst). Auch das Angebot einer 50er als zusätzliches Fahrzeug für die ganze Familie fand er uninteressant. (Sein Freundeskreis wohl auch.)
Ich habe dann mit 50 Jahren das Motorrad verkauft und wurde Motorrollerwiedereinsteiger und bin in den letzten 7 Jahren mehr gefahren, als in den 34 Jahren davor.

Ich kenne jetzt viele Best-Ager mit Mopped, aber kaum jemanden mit Mopped, der unter 30 ist.

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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#8 von KaiS , 12.11.2019 13:31

Bei uns auf dem Land fahren die jungen Leute auch noch Möppi aber dann doch nur bis 50 ccm vielleicht noch bis 125 ccm.
Dann kommt der Autoführerschein und Ende ist mit Möppi fahren.
In der Stadt scheint es ja Leute zu geben, die bis zum Vorruhestand noch nicht einmal die Grundausbildung in der PKW-Benutzung erfahren haben.
Die Öffis reichen in der Stadt wohl aus.


Grüße Kai
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#9 von rued , 12.11.2019 14:00

Dazu kommt, das die Reglementierungen und Kontrollen extrem zugenommen haben. Mal ein bisschen ballern geht selbst am frühen Sonntag morgen kaum noch, gerade wenn man die Pappe beruflich braucht. Da kann man die “große Freiheit auf zwei Rädern“ schon lange suchen...


Schauen wir mal ...


 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#10 von aGentleBiker , 12.11.2019 14:28

Ja ne, man muss ja die Steuerzahler vorm vorzeitigen Ableben schützen...



 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#11 von gburkhart , 12.11.2019 14:52

ab 65 kosten die aber nur noch 😉


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#12 von aGentleBiker , 12.11.2019 14:54

Richtig, und ausgerechnet die heizen meistens weniger leichtsinnig... Da wird dann wohl gehofft das Reflexe nachlassen und sie dadurch aus dem System ausscheiden



 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#13 von r103 , 12.11.2019 15:04

Ich finde das gar nicht so schlimm wenn sich die Jungen nicht mehr dafür begeistern. Zweiradfahren ist gefährlich und wenig umweltfreundlich.
Zudem sind die Hotspots eh schon verstopft und stark reglementiert.

Wegen mir brauchen wir sicher keinen Nachwuchs. Da ist nur die Industrie hinterher damit sie auch morgen noch Kunden hat.

Für uns wäre es sogar besser wenn die Zahl der Fahrer wieder sinken würde.


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#14 von Urbi , 12.11.2019 15:11

Luft nach oben gibt es bestimmt noch bei umweltfreundlichen Zweirädern in der Stadt und für die Kurzstrecke, so'n Ding wie BMW mal gebaut hat mit Dach und ohne Helm, und heutzutage mit Elektroantrieb


 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#15 von Wossi , 12.11.2019 15:35

Eure Einstellungen mögen ja für die Stadt alle richtig sein, in der Provinz sieht es anders aus.
Dort ist das Zweirad oftmals die einzige Möglichkeit, außerhalb des Dorfes am Leben teilzunehmen.

Bei mir haben 3 von 4 Kindern A oder A1 gemacht.
Jeder hatte am Prüfungstag etwas Entsprechendes in der Garage stehen.

Habe heute noch 4 Motorradfahrer im näheren Familienkreis, alle um die 30 Jahre alt.
2 davon sind Mädels.


Gruß Peter

Damit das klar ist, ich muss gar nix

Ich bin im Ruhestand


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#16 von aGentleBiker , 12.11.2019 15:40

@r103 Naja man kann mit dem SUV oder mit dem Moped zur Arbeit fahren... ich komme besser durch und schone Ressourcen...



 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#17 von r103 , 12.11.2019 16:00

Naja die heutige Jugend bewegt sich in der Stadt ja weder mit Suff noch mit Zweirad. Ausgenommen vllt E-Roller. Auf dem Land machen sie es in der Not bis das eigene Auto kommt.
Versteht mich nicht falsch. Jeder darf, aber ich würde die jüngeren einfach nicht dazu animieren. WIR als Moppedfahrer brauchen Nachwuchs gleich welchen Alters nicht. 😊
Je mehr fahren umso größer werden alle Probleme.
Ich rede natürlich von Freizeitfahrten. Für den Arbeitsweg sieht das natürlich anders aus.

@Urbi der C1 war eine furchtbare Fehlentwicklung. Überland so laut das ich freiwillig Helm aufgesetzt habe, schwer, sehr überschaubarer Vortrieb und der Schwerpunkt zu hoch und insgesamt zu breit um sich im Stadtverkehr durchzuschlängeln.


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#18 von NC-750-X , 12.11.2019 16:35

Ich denke, die Geschichte ist viel banaler. Die Generation der Eltern der heutigen Bestager wie es so schön neudeutsch heißt haben mit dem Aufstieg vom Zweirad zum Auto einen sozialen Aufstieg verbunden. Man brauchte nicht mehr mit dem Moped zu fahren, man hatte jetzt ein Auto!

Für die in den 50er und noch mehr in den 60er Jahre geborenen damaligen Jugendlichen war das Zweirad ein Symbol für Unabhängigkeit, man genzte sich mit dem Moped von den älteren Leuten ab.

Auf damaligen Mopedtreffs war kein einziges graues Haar zu sehen. Heute sieht man keinen einzigen Kopf ohne graue Haare (außer es handelt sich um einen Glatzenträger). Der Grund ist einfach: Es sind dieselben Leute wie damals! Hat es einen in jungen Jahren richtig erwischt, dann blieb man meist dabei. Wen die Krankheit nicht so schwer erwischt hat, der hat das eine oder andere Jahr Abstinenz überlebt, aber irgendwann ist die alte Leidenschaft wieder ausgebrochen.

Aber warum gibt es heute kaum noch jüngere Zweiradfahrer? Das ist die Schuld der Hersteller und Importeure. Sie verzichteten ein Vierteljahrhundert auf eine breite Modellpalette mit Mopeds jeder Leistungs-, Hubraum- und Preisklasse. Tolle Mopeds für 18-Jährige? Daran verdient man vielleicht 1.000 oder 1.500 € pro Moped. Mit dem dicken Moped neben dem noch dickeren aber 2.000, 3.000 € oder mehr! Also wurden viele viele Jahre nur die dicken teuren Karren für die fetten alten Säcke mit dicker Brieftasche angeboten.

Die Jugend wurde nie angefixt. Chance vertan. Späteinsteiger gab es noch nie viele. Kaum einer fängt spät an. Entweder früh oder gar nicht ist der Normalfall. Wenn die heutigen Mopedfahrer zu alt sein werden, werden die Zweiradfahrer richtig selten. Viele Händler werden schließen und auch die Importeure und Hersteller werden weniger Kunden haben, was zu immer weniger Modellen führen wird - der Motorradmarkt wird deutlich schrumpfen und dadurch immer unattraktiver werden.


Gruß Michael


Mein Durchschnittsverbrauch:

Meine Vorstellung


 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#19 von JOBSI67 , 12.11.2019 18:18

Geht auch andersrum.....
Ich hatte bis 2018 keinen Motorrad Führerschein und mein älterer Sohn wurde im November letztes Jahr 18 und wollte schon immer Motorrad fahren und hat mich angefixt. Somit er Auto und ich Motorrad im Frühjahr 2018 gemacht. Seit Juni 2019 hat er auch den Motorrad Führerschein und hat in 4 Monaten 7000km gefahren (womit er mich für dieses Jahr noch knapp überholt hat) . Wenn er könnte würde er nur seine CBR650F fahren und kaum Auto, wobei er da auch in einem Jahr auf 15000km gekommen ist....


 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#20 von ralfr , 12.11.2019 18:49

Zitat von NC-750-X im Beitrag #18
Also wurden viele viele Jahre nur die dicken teuren Karren für die fetten alten Säcke mit dicker Brieftasche angeboten.

Die Jugend wurde nie angefixt. Chance vertan.
Gruß Michael




so dramatisch wie hier dargestellt sehen die Realitäten gar nicht aus - > die 125er Klasse schreibt sehr ansehnliche Zahlen, die sich auch im Vergleich zu den großen Motorrädern sehen lassen können

Januar - September 2019:

1 KTM DUKE-125 2.772
2 Honda CB 125 R 1.284
3 Yamaha MT-125 1.246
4 Aprilia SX-125 1.073
5 Betamotor RR ENDURO 125 LC 1.058
6 Kawasaki Z 125 1.018
7 Yamaha YZF-R 125 979
8 Honda MONKEY 827

auch bei den großen Motorrädern gibt es einige Modelle in den vorderen Rängen die vor allem von den Jüngeren gefahren werden ->zB diverse KTM, MT-07, Z650 + Z900, Honda CB500F + Rebel ...

1 BMW R 1250 GS 8.858
2 Yamaha MT-07 3.453
3 Kawasaki Z 900 2.920
4 Kawasaki Z 650 2.568
5 Honda CRF 1000 AFRICA TWIN 2.121
6 KTM 790 DUKE 1.918
7 Honda CMX 500 REBEL 1.712
8 KTM 390 DUKE 1.638
9 Yamaha MT-09 1.552
10 KTM 690 SMC 1.503
11 BMW F 750 GS 1.376
12 Yamaha MT-09 TRACER 1.366
13 Suzuki GSX-S 750 1.329
14 Suzuki SV 650 1.307
15 Honda CB 500 F 1.216
16 Honda CB 650 R 1.189


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#21 von Gelöschtes Mitglied , 12.11.2019 19:38

Ich glaube, daß liegt auch sehr stark an den Kosten ..Wenn Du verantwortungsbewusst Motorrad fahren willst, hast Du mal locker mind. 500 für Helm, und Bekleidung ausgegeben , da haste aber noch kein Moped unterm Hintern. Ausserdem , da müssen wir uns nichts vormachen, mal von den HHartgesottenen abgesehen , ist Motorrad fahren Jahreszeit beschränkt ..Willst Du jemanden mitnehemn kommen nochmal Kosten dazu ..

Ich denke schon , wenn man ein motorisiertes Fahrzeug braucht , nicht nur aus Spass an der Freud dann entscheidet man sich aus Vernunft erstmal fürs Auto.

Man braucht keine gesonderte Kleidung und wenn man will kann man Leute mitnehmen .

Ich selbst konnte mir viele Jahre kein Motorrad leisten. Ich bin ein Mensch, der sehr, sehr ungern improvisiert . Es muss passen. Mich ärgert es wenn etwas gemacht werden muss und ich es nicht 100% machen kann, weil das Geld fehlt. Dann verzichte ich lieber ganz ...

Mittlerweile kann ich mir das Ganze ganz gut leisten und deswegen habe ich es jetzt und nicht vor 10,15 Jahren.



RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#22 von Gelöschtes Mitglied , 12.11.2019 19:46

Zusatz: Ich wollte immer Motorrad fahren , am liebsten Enduro , wollte immer mit dem Motorrad reisen. Frueher habe ich mir auf dem Motorrad Treff in Duisburg am Zoo immer die Hefte mit den Reiseberichten gekauft , gebraucht für 1,2 Mark ... habe sie dann zuhause verschlungen . Leider war es so , dass meine Familie mich in jungen Jahren nie unterstuetzt hat. Ich durfte nach zähen Verhandlungen mit 16 den 1b machen und habe dann von meinem Opa, eine Yamaha RD80LC2 bekommen, mein Opa ist nach dem Krieg eine Horex gefahren, bei wind und wetter von Duisburg-Walsum nach Oberhausen sterkrade zur Hütte und zurück.

Irgendwann konnte er sich ein Auto leisten , das war der soziale Aufstieg , wie oben NC 750-X schrieb .. ....

Danach ist er nie wieder Moped gefahren , die Horex hat er in den 70ern dann verschenkt, (wäre heute ein Vernögen wert) ..

Ich dagegen wollte immer Motorrad fahren und eben reisen . Das kann ich mir jetzt leisten ...

Und werde es solange ich es körperlich kann tun.


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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#23 von NCX-Tom , 12.11.2019 19:47

An unserem Schulzentrum stehen jede Menge KTM 125 Dukes rum. Für Kids mit weniger Geld langt es immer noch für eine Honda oder eine Chinesin. Tendenz steigend, früher lag der Schwerpunkt bei Rollern.


Immer unterwegs mit NC 750 X, MZ ETZ 300, Schwalbe KR 51/2 und KTM 1090 Adventure


 
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RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#24 von ralfr , 12.11.2019 19:53

Zitat von NCX-Tom im Beitrag #23
An unserem Schulzentrum stehen jede Menge KTM 125 Dukes rum. Für Kids mit weniger Geld langt es immer noch für eine Honda oder eine Chinesin. Tendenz steigend, früher lag der Schwerpunkt bei Rollern.


Vespa ist immer noch eine Macht in D
bei den 125ern die Nr. 1: VESPA PRIMAVERA 1.678
bei den größeren Rollern: die VESPA GTS-300 SUPER mit sage und schreibe 6.355 Stück + damit übergreifend die Nr. 2 hinter der BMW GS + weit vor allen anderen Motorrädern

http://statistik.ivm-ev.de/Markt-in-Zahl...c&StatisticId=2

zusammengefasst sehe ich aktuell nicht die großen Nachwuchssorgen. Natürlich sind die alten Säcke aus der guten alten Zeit immer noch die großen Umsatzbringer - die glauben auch hartnäckig, dass man es nur mit der GS länger als eine halbe Std auf`m Moped aushält und "irgendwann vielleicht" geht es damit auch mal in die Alpen Dem Nachwuchs entlockt so ein Teil vermutlich eher ein lauwarmes Gähnen


 
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zuletzt bearbeitet 12.11.2019 | Top

RE: Motorradfahren ist was für alte Leute

#25 von fish , 12.11.2019 20:25

Alexander Spoerl, der Sohn vom Heinrich (Feiuerzangenbowle) hat wunderbare "Gebrauchsanweisungen" geschrieben. So auch 1955 "Mit dem Motorrad und Roller auf Du". Und schon damals meinte der, dass das Motorrad was für gantz Junge und für ziemlich Alte sei. Da hat sich nicht sooooviel geändert. Und die Jungen sid sehr wohl auf den Straßen unterwegs, wenngleich der eitle Motorradler gerne mal die vielen Roller in der Stadt und die 125er Enduros auf dem Land übersieht.
Dass sich das Gewicht dennoch etwas stärker zu uns Alten verschiebt, hat ganz einfach damit zu tun, dass Individual-Mobilität bei jungen Leuten nicht mehr DEN Stellenwert hat. Selbst als unsere Töchter noch auf dem Land und nicht in Mega-Metropolen lebten, haben sie zwar gerne unsere Autos benutzt, aber nicht - wie wir vor X Jahren - ein eigenes Fahrzeug als unabdingbares Instrument zur persönlichen Freiheit gesehen.

Heute ist der Besitz eigenr KFZ eher out, während gekonnte Nutzung und Kombination von ÖNV, Fahrrad- und Car-Sharing als cool gelten.


Liebe Grüße von Fish

----- Einfachheit ist das Resultat der Reife. ----


 
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